Ethyol 50 mg/ml Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Chemotherapie: Reduktion des auf Neutropenie beruhenden Infektionsrisikos (z. B. neutropenisches Fieber), sofern die Neutropenie durch eine Kombinationstherapie mit Cyclophosphamid und Cisplatin bei Patienten mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (Stadium III oder IV nach FIGO) verursacht wird. Schutz von Patienten mit fortgeschr. soliden Tumoren (Keimzelltumoren ausgenommen) vor kumulativer Nierentoxizität bei Cisplatin-haltigen Therapieschemata mit Cisplatin-Dosen von 60-120 mg/m 2 KO. Eine angemessene Hydratation ist dabei sicherzustellen. Strahlentherapie: kombei Anw. mit einer fraktionierten Standard-Strahlentherapie bei Kopf-Hals-Tumoren zum Schutz vor akuter und chron. Xerostomie.
Fugerel Tabletten
Fortgeschrittenes Prostatakarzinom, bei dem eine Suppression der Testosteronwirkungen indiziert ist: Initialtherapie in Kombination mit einem LH-RH-Analogon oder in Verbindung mit Orchiektomie (kompl. Androgenblockade) sowie bei Patienten , die bereits mit einem LH-RH-Analogon behandelt werden bzw. bei denen bereits eine chirurgische Ablatio testis erfolgt ist. Patienten , die auf andere endokrine Therapieformen nicht ansprachen oder für die eine andere endokrine Therapie nicht verträglich, aber notwendigerweise indiziert ist.
Integrilin 0,75 mg/ml, Infusionslösung
Integrilin ist zur Anw. mit Acetylsalicylsäure und unfraktioniertem Heparin bestimmt. Zur Prävention eines drohenden Myokardinfarkts bei Patienten mit instabiler Angina pectoris oder Non-Q-wave-Myokardinfarkt, wobei Brustschmerz zuletzt innerhalb von 24 Std. und EKG-Veränderungen aufgetreten und /oder die Herzenzyme erhöht sind. Die Behandlung mit Integrilin kommt am ehesten den Patienten zugute, bei denen ein hohes Risiko für das Auftreten eines Myokardinfarkts innerhalb der ersten 3-4 Tage nach dem Auftreten von Symptomen einer akuten Angina pectoris besteht, wie z. B. bei Patienten , die sich der Wahrscheinlichkeit nach einer frühzeitigen PTCA unterziehen müssen.
Integrilin 2 mg/ml, Injektionslösung
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IntronA 18/-25 Millionen I.E. Injektionslösung
Behandlung erw. Patienten mit chron. Hepatitis B mit Hep.-B-Virus-Replikation, erhöh. ALT-(GPT)Werten und histolog. nachgew. aktiver Leberentzündung und /oder Fibrose. Behandlung erw. Patienten mit chron. Hepatitis C, die erhöh. Transaminasewerte ohne Leberdekomp. haben und die Serum-HCV-RNA-positiv oder anti-HCV-positiv sind. Steigerung d. Wirksamkeit v. Interferon alfa-2b zur Behandlung d. Hepatitis C durch Kombin. mit Ribavirin. Haarzellenleukämie. Chron. myeloische Leukämie (CML): Monother.: Behandlung erw. Patienten mit Philadelphia-Chromosom- oder bcr/abl-translokations-positiver, chron. myel. Leukämie. Kombi.ther.: Kombination Anw. v. Interferon alfa-2b mit Cytarabin (Ara-C). Multiples Myelom: Erhalt.ther. bei Patienten , die nach init. Indukt.-Chemother. eine objektive Remission erreichten. Follikuläre Lymphome mit großer Tumormasse zusätzl. zu geeigneter Kombinations-Chemotherapie zur Induktion wie CHOP-ähnliche Behandlung schemata. Karzinoid: mit Lymphknoten- oder Lebermetastasen und "Karzinoidsyndrom". Malignes Melanom: Als adjuv. Ther. bei Patienten (nach chirurg. Eingriff tumorfrei, aber rezidivgefährdet).
IntronA 18/-30/-60 Millionen I.E. Injektionslösung, Mehrfachdosierungs-Pen
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Keimax 200 mg/-400 mg Kapseln
Bei Infektionen, die durch Stämme Ceftibuten-empfindlicher Keime verursacht werden: Erw.: Akute Bronchitis und akute Exazerbation einer chron. Bronchitis, Sinusitis, Infektionen der Niere und der ableitenden Harnwege. Kdr.: Infektionen des Hals-, Nasen-, Ohrenbereichs: Tonsillitis und Pharyngitis, Otitis media. Infektionen der Niere und der ableitenden Harnwege. (Keimax mini Pulver 72 mg/g: Kdr. ab 3 Mon. bis zu 2 Jhr.).
Keimax mini Pulver 72 mg/g
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Keimax Trockensaft Pulver 72 mg/g/-forte Trockensaft Pulver 144 mg/g
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Lisino Brause Brausetabletten
Allergische Rhinitis, chronische Urtikaria mit der Symptomatik Juckreiz, Rötung und Quaddeln der Haut; atopisches Ekzem (Neurodermitis).
Lisino S Tabletten
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Lotricomb Creme
Zur Anfangsbehandlung v. entzündlichen oder ekzematösen Dermatomykosen, hervorgerufen durch Dermatophyten, Hefen und /oder Schimmelpilze.
Lotricomb Salbe
siehe oben
Nasonex 50 µg/Sprühstoß Nasenspray, Suspension
Erw. und Kdr. ab 12 J. zur symptom. Behandlung einer saisonalen allerg. oder perennialen Rhinitis. Bei Kdrn. ab 6 J. zur symptomatischen Behandlung einer saisonalen allerg. oder perennialen allerg. Rhinitis bestimmt. Als Prophylaxe bis zu 4 Woder vor Beginn d. Rhinitissaison bei Patienten mit mäß. bis schweren Symptomen einer saisonalen allerg. Rhinitis i. d. Anamnese.
PegIntron zur Herstellung einer Injektionslösung in einem vorgefüllten Injektor
Zur Behandlung Erw. mit histolog. nachgewiesener chron. Hepatitis C, m. erhöhten Transaminasewerten ohne Leberdekompensation und die Serum-HCV-RNA-positiv oder anti-HCV-positiv sind. Beste Ther. hierfür ist die Kombination mit Ribavirin, sowohl bei naiven Patienten als auch bei Patienten , die auf e. Interferon-alpha-Monotherapie angesprochen haben (mit Normalisierung der ALT-Werte am Behandlung ende), aber e. Rückfall erlitten haben. Die Interferon-Monotherapie, einschl. PegIntron, ist hauptsächl. im Fall e. Intoleranz oder Gegenanz. gg. Ribavirin indiz.
Polaronil Tabletten
Allerg. Erkrank. d. Atemwege und Haut: allerg. Rhinitis, Urtikaria, Überempf.reakt. im Nasen- und Rachenbereich, allerg. Ekzeme, Nahrungsmittelallergien, Berufs- und AM-exantheme, Insektenstiche.
Proglicem 25/-100 Kapseln
Hypoglykämien (H.) verschied. Herkunft: Leucin-empfindl. H.; Idiopath. H. bei Kdrn.; Funkt. gut- und bösartige Inselzelltumoren; Extrapankreat. Tumoren, die H. erzeugen; Glykogenspeicherkrankheiten; H. unbekannter Herkunft, bei denen jedoch ein erhöhter Insulinspiegel vorliegt.
Rebetol 200 mg Hartkapseln
In Kombination mit Peginterferon alfa-2b oder Interferon-alfa-2b zur Behandlung chron. Hepatitis C bei nicht vorbehandelten Erw., die ohne Leberdekompensation sind, erhöhte ALT-Werte haben und Serum-HCV-RNA-positiv sind und bei Erw., die auf eine Interferon alfa-Monotherapie angesprochen haben (mit Normalisierung der ALT-Werte a. Behandlung ende), jedoch später einen Rückfall erlitten haben.
Remicade 100 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Rheumatoide Arthritis: Redukt. d. Symptomatik und Verbesser. d. körperl. Funktionsfähigk. bei Patienten m. aktiver Erkrank., d. nur unzureichend auf krankheitsmodifizierende Präparate, einschl. Methotrexat, angesprochen haben. Bei diesen Patienten wurde anhand von radiolog. Untersuch. Redukt. d. Progressionsrate d. Gelenkschäden nachgewiesen. Die Wirksamk. und Verträglichk. sind nur f. d. kombei Anw. mit Methotrexat belegt. Morbus Crohn: Behandlung eines schwergradigen, aktiven Morbus Crohn bei Patienten , d. trotz einer vollständ. und adäquaten Therapie mit einem Corticosteroid und einem Immunsuppress. nicht angesprochen haben oder die eine Unverträglichk. oder medizin. Gegenanz. f. solche Therapien haben. Behandlung v. Morbus Crohn mit Fistelbildung bei Patienten , d. trotz vollständ. und adäquater Therapie mit einer konventionellen Behandlung (einschl. Antibiotika, Drainage und immunsuppr. Therapie) nicht angesprochen haben. Ankylosierende Spondylitis: Behandlung bei Patienten mit schwerer Wirbelsäulensymptomatik und erhöhten serologischen Entzündungsparametern, die auf eine konventionelle Therapie unzureichend angesprochen haben.
SUBUTEX 0,4 mg/-2 mg/-8 mg Sublingualtabletten
Substitutionstherapie bei Opioidabhängigkeit im Rahmen medizinischer, sozialer und psychotherapeutischer Maßnahmen. Insbes. für die erste Substitutionstherapie von Opioid-Abhängigen mit kürzerer Dauer der Suchterkrankung und weniger verfestigten Suchterkrankungen. Zur Beh. von Erw. über 18 J., die einer Suchtbehandl. zugestimmt haben. Unter Aufsicht eines Arztes, der Erfahrung in d. Behandlung Drogenabhängiger besitzt. Im Falle einer Take-home-Verschreibung hat der Arzt dafür Sorge zu tragen, dass aus der Mitgabe d. Substitutionsmittels resultierende Risiken d. Selbst- oder Fremdgefährdung so weit wie mögl. ausgeschlossen werden und der Patienten das ihm verschriebene Subst.mittel bestimmungsgemäß verwendet. Bei missbräuchl., nicht bestimmungsgem. Anw. durch den Patienten ist die Take-home-Verschreibung sofort einzustellen.